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Mythos Neonazi |
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Presseartikel |
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Breth: Dorfen muss freibleiben von Nazis und linken Krawallmachern Bei FDP-Veranstaltung treffen auch Rechte und Linke aufeinander Dorfen (prä) – Diskutieren mit Rechtsextremen ja – aber es darf keine Kompromisse mit den rechtsradikalen Neonazis geben. Das hat der FDP-Ortsvorsitzende Peter Breth am Mittwoch in der Veranstaltung „Mythos Neonazis“ betont. Die Isenstadt müsse frei bleiben von Neonazis, aber auch von linken Krawallmachern. Rund 50 Zuhörer, darunter etliche führende Neonazis aus München sowie zahlreiche Leute aus der lokalen linken Szene, verfolgten das Referat von Neonazi-Aussteiger Stefan Jahnel. Der Journalist war laut eigenen Angaben zehn Jahre lang in der rechten Szene aktiv und habe dort eine steile Karriere gemacht. Er sei sich „ungeheuer wichtig vorgekommen“, als er plötzlich durch seine Aktionen im Rampenlicht der Öffentlichkeit gestanden habe und bekannter als der Bürgermeister gewesen sei. Jahnel lehnt inzwischen die inhaltslose rechte Ideologie mit ihrer diktatorischen Führungsstruktur ab, aber auch die der Linken. Dennoch sollte man mit den Leuten diskutieren. Nur so sei es möglich, bei den Neonazis Denkprozesse anzustoßen und Alternativen aufzuzeigen. Wenn mit ihm nicht so viele diskutiert hätten, „welcher Blödsinn“ die rechte Ideologie sei, wäre er sicher nicht aus der Szene ausgestiegen, sagte Jahnel. Die Gesellschaft müsse wachsam sein und die Demokratie verteidigen, warnt auch FDP-Ortschef Breth angesichts der „verblendeten und wirren Ideen“ der Neonazis. Als denkende Menschen müsse man die Rechten überzeugen und nicht mit Prügel bekämpfen. Der Münchner Neonazi-Führer Norman Bordin wollte eine Antwort etwa auf die Ausländerfrage. Breth fragte darauf, wie er sich denn eine Lösung zu den aktuellen Arbeitsmarkt – und Gesellschaftsproblemen vorstelle. Darauf ging Bordin allerdings nicht ein. Polizei sichert Veranstaltung. Rund ein Duzend Einsatzkräfte der Polizeidirektion Erding und Flughafen rückten während der Veranstaltung nach Dorfen aus. Die FDP hatte die Polizei alarmiert, da wegen der Anwesenheit führender Neonazis und Linker Ausschreitungen befürchtet wurden. Die Polizei konnte laut Pressesprecher Christian
Maier Ausschreitungen verhindern.
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