| Tagebuch April | |
| 2. April 2005 | |
| Nazi-Aufmarsch in München. Ich hatte die dankenswerte Aufgabe Fotos zu knipsen. Merkwürdig, nach so langer Zeit alte Bekannte zu treffen Man hat so lange auf der selben Seite gestanden und soviel gemeinsam erlebt, das kann man nicht so einfach abstreifen. Einige waren wohl nicht so erfreut mich zu sehen, andere schon. Klar wir sind politische Gegner geworden. Aber trotzdem bleibt doch so etwas wie persönliche Freundschaft. Siehe auch Naziaufmarsch | |
| 4. April 2005 | |
| Vortrag über die Feinstaub-Problematik bei der FDP Neufahrn. Im Abschluss eine Stellungnahme entwickelt. | |
| 5. April 2005 | |
| Sitzung des Bezirksfachausschuss Außenpolitik. Thema war China und die Chinapolitik. Ich bin aus gründen des Menschen- und Völkerrechtes für eine Beibehaltung des Waffenembargos. Erschreckend was vor allem mit der Falun Gong Bewegung passiert. Auf die Dauer wird aber auch in China nicht Wirtschaftliche Freiheit ohne Bürgerrechte bestehen können. Ich befürchte weniger einen imperialistischen Angriff auf Taiwan sondern innerchinesische Probleme. Ein Aspekt dem sich unsere China-Politk eventuell auch widmen müsste. Und eine Überlegung, die so manche Investoren vielleicht auch mal mit ins Kalkül ziehen sollten. | |
| 6. April 2005 | |
| Besprechung in Freising für die OB-Wahl. Endlich geht es konstruktiv voran. Wir werden uns speziell mit den Themen Senioren, Gewerbe und kommunalen Finanzen beschäftigen. Auch die Jugend soll nicht zu kurz kommen. | |
| 8. April 2005 | |
| Weitere Vorbereitungen für die Lesung in Dorfen. Am Wochenende zuvor soll ein Infostand stattfinden und Plakate gedruckt werden. Abends Party im HalliGalli. | |
| 9. April 2005 | |
| Vormittags: Drucken der Plakate und Flugblätter. Abends Plakate abgeliefert. Und danach zur Party nach Taufkirchen. Es steht Lemon Juice live auf der Bühne. Superveranstaltung. Anschließend noch in die Redaktion gefahren und die Bilder bearbeitet | |
| 11. April 2005 | |
| Treffen mit dem protestantischen Bibelkreis in Mauern. Die Geschichte vom Lazarus. Warum weckte Jesus Lazarus von den Toten auf? Die Antwort gibt 11,4: "Als Jesus das hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde." Seine Anhänger glauben bereits an die Überwindung der Todes 11,24 "Marta spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird - bei der Auferstehung am Jüngsten Tag" Jesus bestätigt dies: "11,24 "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben." Jesus beweist durch die Auferweckung des Lazarus, dass er tatsächlich Herr über Leben und Tod ist. Das ist auch recht erfolgreich: 11,45: "Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn." Trotzdem ist es weit mehr als eine Propagandaveranstaltung. Die Pharisäer beschließen nämlich genau deshalb ihn zu töten. 11,49: Einer aber von ihnen, Kaiphas, der in dem Jahr Hohepriester war, sprach zu ihnen: Ihr wißt nichts; ihr bedenkt nicht: Es ist besser für euch, ein Mensch sterbe für das Volk, als daß das ganze Volk verderbe" Jesus muss sterben um nicht nur das jüdische Volk sondern das ganze Volk Gottes zu erretten. Mit der Erweckung des Lazarus nimmt er das vorweg und initiiert es zugleich. | |
| 12. April 2005 | |
| Jahreshauptversammlung des Vereins "Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen" Die Möglichkeiten zu einem integrativen Schulbesuch müssen weiter vorangebracht werden. Sowohl bei den Eltern der behinderten Kinder als auch der "Regelkinder" besteht großes Interesse. Letztlich geht es nur um die Finanzen. Doch auch diese sind in Zeiten knapper Kassen wichtig. Offensichtlich müssen also neue Wege der Finanzierung gefunden werden. | |
| 13. April 2005 | |
| Stammtisch der Bayernpartei: Die Idee unseren OB-Kandidaten zu unterstützen trifft nur auf geteiltes Echo. | |
| 14. April 2005 | |
| Podiumsdiskussion über Studiengebühren am Camerloher Gymnasium. Für uns saß Josef Stimmelmeier auf dem Podium. Die Idee der Bildungsgutscheine kommt gut an. So entsteht endlich Wettbewerb unter den Hochschulen. Die Hochschulen suchen sich ihre Studenten heraus und die Studenten die Hochschule. Die größte Gefahr ist freilich, dass derjenige der das meiste Geld hat, sich auch die beste Uni heraussuchen kann. Schon im Interesse der Abnehmer der Studenten muss dies vermieden werden. Schließlich hat auch die Industrie größtes Interesse daran die fähigsten Absolventen zu bekommen. In Deutschland sind nicht nur die Schulsysteme kostenlos, es wird viel Geld in Sonderprojekte gepumpt, damit jeder unabhängig von seinem sozialen Hintergrund gleiche Bildungschancen hat. Doch es funktioniert nicht. In den USA mit Privatschulen und Studiengebühren funktioniert es viel besser. Ein weiterer Punkt für die Bildungsgutscheine: Von den Studenten wird immer wieder eine verfasste Studierendenschaft gefordert, um sich besser vertreten zu können. Die Bildungsgutscheine würden ihnen jedoch weitaus größere Einflussmöglichkeiten geben. Diese hätten sie dann nämlich nicht Kraft eines Verwaltungsaktes sondern aufgrund der hinter den Gutscheinen steckenden finanziellen Macht. | |
| 15. April 2005 | |
| Flughafen: Break- and Streetdance - Contest. Schöne Fotos, aber nicht meine Musik. | |
| 16. April 2005 | |
| Infostand in Dorfen mit Werbung für meine Veranstaltung. | |
| 17. April 2005 | |
| Gespräch mit einem Globalisierungsgegner. Ich frage mich wie viele von diesen Leuten, wohl in ihrem Haushalt Elektrogräte auch einem nicht Europäischen Land herumstehen haben? Irgendwie ist es nicht ganz aufrichtig, die Industrie zu verdammen, dass sie billig im Ausland produziert und dadurch deutsche Arbeitsplätze gefährdet, wenn man gleichzeitig selbst möglichst billig und damit Ware aus dem Ausland einkauft. | |
| 20. April 2005 | |
| Veranstaltung: "Mythos Neonazi" mit der FDP - Ein großer Erfolg. Rund 50 Leute waren da, der Saal bis auf dem letzten Platz gefüllt. Einige nahmen sogar auf dem Boden Platz. Linke und Rechte waren da. Interessant war vor allem die Diskussion. Ich sag mal: Deutlicher Punktsieg für mich. Noch besser: Ein Juli-Kreisverband will eine Veranstaltung mit mir machen. | |
| 21. April 2005 | |
| Die Anzeigenabteilung macht eine Sonderbeilage zur Freisinger Regionalschau. Eingefallen ist es ihnen morgen und haben wollen sie es gestern. Das bedeutet ein paar Nachtschichten und natürlich gutes Geld. | |
| 22. April 2005 | |
| Der Artikel zur Veranstaltung in Dorfen ist
erschienen. Seite1! Das dürfte wohl die letzten Bedenkenträger
überzeugen dürfen.
Die Extra-Beilage nimmt allmählich Gestalt an Außerdem musste ich am Abend auf ein Konzert und anschließend die Bilder bearbeiten |
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| 23. April 2005 | |
| Reportage über die Westernfreunde. Abends Discos. Nachts Bilder bearbeiten. Morgens die Beilage fertiggestellt. Mittag nach Hause gefahren. Nachmittag bei Formel 1 eingeschlafen. Wenigstens habe ich das Ausscheiden des Silberpfeils verpennt. Da hat man wenigstens wieder was sich zu ärgern, wenn man aufwacht. | |
| 25. April 2005 | |
| Die Nightlife Seite fertiggestellt und noch einige Ergänzungen an der Beilage und schon ist ein Tag vorbei.. | |
| 27. April 2005 | |
| Besprechung für den OB-Wahlkamppf in
Freising. Außerdem Fertigstellung einer Erklärung zum Moschee-Bau in
Freising:
Sehr geehrte Damen und Herren Alle
Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute so sie ausüben
ehrliche Leute sind, und wenn Türken und Heiden kämen und wollten das
Land bevölkern, so wollen wir sie Moscheen und Kirchen bauen lassen“.
Friedrich
II In
diesem Sinne fordert der FDP Ortsverband Freising die Debatte um einen
Moscheeneubau zu beenden und der muslimischen Gemeinde zum guten Ende
den Umbau des zur Diskussion stehenden Gebäudeensembles zu einem
Gebets- und Versammlungshaus zur Ausübung ihrer Religion zu gestatten. Dabei
spricht sich die FDP–Freising durchaus für diese stadtnahe Lösung
aus. Die Kirche gehört schließlich auch in die Ortsmitte und nicht in
den Gewerbepark. Integration meint nach sozialpolitischem Verständnis
den Prozess, durch den bisher außen stehende Personen oder Gruppen
zugehörige Glieder einer größeren sozialen Gruppe
oder auch Gesellschaft
werden sollen. Das funktioniert nur wenn man die Leute aufnimmt und
nicht nahezu im wörtlichen Sinn an den Rand der Gesellschaft drängt.
Wer versucht die Muslime in Hinterzimmer zu verbannen muss sich nicht
wundern, wenn dort fundamentalistische Verführer auf sie warten. Daher
spricht sich der FDP-Ortsverband Freising auch deutlich für eine
Moschee aus, die als Ort des Glaubens erkennbar sein soll. Nur so kann
sie auch die Funktion einer gesellschaftlichen Brücke erfüllen. Auch
eine Moschee mit Minarett kann in das Stadtbild integriert werden. Wer für
einen Dialog der Kulturen ist, wer für ein friedliches Nebeneinander
unterschiedlicher Religionen ist, der kann auch „Ja“ zu einem
Minarett neben den Domtürmen sagen. Schließlich gehören Moscheen
traditionel zu den Glanzlichtern der religiösen Architektur. Es ist
unverständlich, dass das, was in Urlaubsgebieten ganz selbstverständlich
als Touristenattraktion gilt, bei uns nicht geduldet werden kann. Bedauerlich
ist, daß wieder einmal die Diskussion um fehlende Stellplätze das
ganze Unternehmen zum Scheitern zu bringen droht. Freising rühmt sich
seiner vielen Parkmöglichkeiten und des modernen Parkleitverfahrens.
Wenn es den Kunden der Geschäfte in der Freisinger Innenstadt zuzumuten
ist, ein Parkhaus zu benutzen, dann kann man das von einem
Moscheebesucher auch erwarten. Würde man die selben Maßstäbe bei den
Kirchen anlegen, müssten einige Gotteshäuser geschlossen werden oder
die Stadt wäre dank der fälligen Stellplatzabgaben für die nächsten
Jahre saniert. Wir werden uns damit sicher nicht nur Freunde machen. Trotzdem war es richtig, es genau so zu formulieren: kompromisslos liberal.
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| 28. April 2005 | |
| Hayo Klettenhofer hat mich zu einer
Podiumsdiskussion eingeladen. Klar habe ich Intteresse. Schön wäre,
wenn man es unter dem Weiße-Rose-Jugendbündnis organisieren könnte. |
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| 29. April 2005 | |
| Wiedereinmal mehrere Discobesuche Taufkirchen: : Spongebob Weekend und in Gammelsdorf Beachparty. | |
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