Tagebuch Dezember

Alte Tagebücher

Donnerstag, 1. Dezember 2005 
Die Flughafendiskussion geht weiter. Leserbrief an Christian Magerl verfasst:

Herr Christian Magerl sollte sich eigentlich bewusst sein, dass die 97
Starts und Landungen nur bei optimalen Bedingungen möglich sind. Was ist,
wenn schlechtes Wetter ist. Schnee auf den Landebahnen liegt und geräumt
werden muss? Sollen dann die Fluggäste mit dem Fallschirm abspringen?
Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass nicht immer von
optimalen Bedingungen ausgegangen wird. Ein Politiker wie Christian Magerl
sollte das wissen.
Auch die statistische Berechnung, dass über den Tag hinweg noch genug
Kapazität da ist, hilft nicht wirklich weiter. Herr Magerl kennt das
vielleicht vom S-Bahn fahren. Morgens gibt es ein dichtes Gedränge und ein
Sitzplatz ist schwer zu ergattern. Am Nachmittag oder Spätnachts kann man
bisweilen sogar eine ganze Sitzbank in Anspruch nehmen. Nun ist es wenig
trostreich, dem Pendler am Morgen zu sagen: „Es ist genug Platz da, Du musst
nur zu einem anderen Zeitpunkt fahren.“ Beim Fliegen ist es genauso. Die
Nachfrage konzentiert sich eben auf bestimmte Uhrzeiten und Tage. Auch
Fluggäste wollen nicht irgendwann mal losfliegen, sondern zu einem
bestimmten Zeitpunkt irgendwo ankommen oder zurücksein.
Die Behauptung, dass München ein Flughafen ohne Einzugsgebiet ist, ist
schlichtweg falsch und reine Polemik. Über die Hälfte der Fluggäste sind
keine Umsteiger. Im übrigen sollte sich Christian Magerl bewusst sein, dass
ein Drehkreuz eben auch Sinn hat.
Nicht nur aus wirtschaftlicher sondern ebenso unter ökologischen
Gesichtspunkten sowie Überlegungen der Kundenfreundlichkeit ist es besser,
wenn Interkontinentalreisende erst in kleinen Flugzeugen von Hannover,
Duisburg, Münster zu einem Drehkreuzgeflogen werden und dann ein
Großraumflugzeug besteigen. Die Alternative wäre, dass von diesen kleineren
Flugzeugen zweimal in der Woche ein schlechtbesetztes mittelgroßes Flugzeug
nach New-York und einmal eines nach Bangkok oder Hongkong fliegen würde. Für
die Umwelt wäre dies mit Sicherheit kein Gewinn

 

Freitag, 2. Dezember 2005
Partyreportage aus Gammelsdorf und Gundihausen
Samstag, 3. Dezember 2005
Tag der offenen Tür in der Moosburger Moschee - Bedauerlicherweise ist der Andrang nicht gerade überwältigend. Auch die Zahl der Stadträte, die es für nötig empfanden, den moslemischen Mitbürgern eine Aufwartung zu machen, hätte höher ausfallen können. Wenn man schon Integration einfordert, dann sollte es gerade zu verpflichtend sein, derartige Ansätze aktiv zu unterstützen.

Die Unabhängigen studierenden in Münster haben drei Sitze geholt. Die Linken sind schwer schockiert. Magnus hat mich gleich zu einem Vortrag zum Thema Rechtsextremismus eingeladen.

 

Dienstag, 6. Dezember 2005
Landesfachausschuss Außenpolitik. Thema ist einmal mehr China.

 

Mittwoch, 7. Dezember 2005
Bürgerversammlung in Moosburg. Wir müssen schnellstens beginnen, eine Konzeption "liberales Moosburg" zu entwickeln.

 

Donnerstag, 8. Dezember 2005
Bericht über die Jahreshauptversammlung des katholischen Frauenbundes in Kirchdorf. Schade - Gleichzeitig ist Stammtisch der FDP Neufahrn. Aber irgendwann muss ich ja auch mal Geld verdienen.

 

Freitag, 9. Dezember 2005
Noch eine Veranstaltung der FNST zum Thema Bildung mit der Lehrerin des Jahres. Natürlich geht es auch wieder um die Ganztagesschule. Als Alternative zur Halbtagesschule hat das mein voles Verständnis. Die Halbtagsschule fußt auf einem Modell: Ehemann geht arbeiten, Frau kümmert sich um Kinder. Das ist in vielen Fällen einfach nicht mehr Realität. Die Bildung muss einfach darauf Rücksicht nehmen, dass in vielen Familien eben beide Elternteile zum Arbeiten gehen. Gemnauso falsch wärre es aber auch die Halbtagesschule ganz zu streichen. Wer selbst den Erziehungsauftrag für seine Kinder erfüllen mag, der darf es auch!

 

Samstag, 10. Dezember 2005
Besuch des Freisinger Christkindlmarktes. Unser OB-Kandidat schenkt Glühwein für die soziale Einrichtung Treffpunkt aus. 

 

Sonntag, 11. Dezember 2005
Reportage zum Thema Thai und Weihnachten. Weihnachten ist in Thailand bekannt. Kunsttannen und Kunstschnee gehören in Bangkok dazu. Nei für die meisten Thais die nach Europa kommen ist meist, dass echter Schnee kalt ist, nass ist und schmilzt.

 

Montag, 12. Dezember 2005
Besuch beim Bibelkreis. Besinnlicher Jahresausklang, daher kommen auch meine Frau und meine Tochter mit.

 

Mittwoch, 14. Dezember 2005
Die Partyreportage verfolgen mich jetzt auch unter der Woche. Im Crazytown treffen sich Rock und Reggae aufeinander. Vielleicht doch nicht die Mischung.

 

Donnerstag, 15. Dezember 2005
Weihnachtsfeier mit dem Tagblatt

 

Freitag, 16. November 2005
Geschenke einkaufen in Landshut. Wir sind jetzt stolze Besitzer eines Keybords. Aber wo ist bitte schön das C. 

 

Samstag, 17. Dezember 2005
Winterwanderung mit Ratanawadee. Sie ist vom Schnee begeistert. Wir kommen eine Stunde zu spät bei Bekannten an, die wir eigentlich besuchen wollten.

 

Alte Tagebücher