Tagebuch Januar

Alte Tagebücher

1. Januar 2006
Neues Jahr. Dank neuer Kamera, können die Bilder de Silvesterpartys von Zu Hause aus losgeschickt werden. 

 

2. Januar 2006
Besprechung zum OB-Wahlkampf mit Anna Maria Sahlmüller.

 

5. Januar 2006
Partyreportage - Im Abseits geht die Post ab, in Bruckberg ist dagegen der Saal fast leer.

 

6. Januar 2006
Jahreshauptversammlung der Hubertusschützen in Helfenbrunn. Klaus lernt die Cousine einer Freundin von Fon kennen. Da Klausi in einer WG lebt und die Cousine bei der Freundin zu Besuch ist, sind alle einfach bei mir. Zumindest repariert Klausi meinen Computer. Das ist schon ein paar Flaschen Lambrusco wert. 

 

7. Januar 2006
Jahreshauptversammlung der Edelweissschützen in Kirchdorf. Anschließend Party in Landsham, Party in Gundihausen. 

 

8. Januar 2006

Anschlag der CSU auf die heilige Institution der Ehe. Anders kann man das nicht nennen. Eheleute haben erst denn ein Recht in Deutschland zusammen zu leben, wenn beide älter als 21 Jahre oder beide Deutsche sind.  Offiziell will man junge Ausländerinnen vor Zwangsprostitution und Zwangsehe retten. Tatsächlich ist das aber wohl eher eine Diskriminierung von Ausländern. Die meisten auch jungen Ehen sind durchaus in beiderseitigen Einverständnis eingegangen worden. Andererseits findet Zwangsehe und Zwangsprostitution auch über 21 statt.

Im Grundgesetz stehe, dass Ehe und Familie unter einem besonderen Schutz stehen. Das Ansinnen ist also mal wieder ein glatter Verfassungsbruch.

 

9. Januar 2006
Fon stellt sich wieder bei Lufthansa vor. In rund einer Woche geht es wieder los. Aurelia kommt einstweilen bei Goi unter. Hoffentlich klappt das aber noch mit einem Au-Pair-Mädchen. Ursprünglich wollte Fons Cousine am 15. Januar kommen. Allerdings waren für die Deutsche Botschaft die Deutschkenntnisse nicht ausreichend genug. Jetzt macht sie einen Kurs. Hoffentlich klappt es im nächsten Monat, sonst kann Fon nicht mehr weiterarbeiten 

 

10. Januar 2006
Die Homepage für unseren OB-Kandidaten ist in einer Rohfassung fertiggestellt. Eine Rohfassung geht an den Kreisvorsitzenden

 

11. Januar 2006
Planung für eine Veranstaltung zum Thema "Bildung". Ich stelle mir eine Filmvorführung und verschiedene Referenten vor.

 

13. Januar 2006
Treffen mit dem Hobbykünstlerkreis. So wie es ausschaut, klappt res mit einer Ausstellung. 

 

14. Januar 2006
Strategietreffen zur Oberbürgermeister Wahl in Freising. Das Wahlplakat wird festgelegt und der Flyer steht auch fest. Die Homepage wist ebenfalls fertig: www.pletschacher-ob.de. Danach geht es noch zur Freiwilligen Feuerwehr nach Jägersdorf und zur Partyreportage nach Erding

 

16. Januar 2006
Das Plakatmotiv unseres OB-Kandidaten stößt nicht nur auf Zustimmung. Er hat keinen Anzug an. Darf ein FDP-Kandidat mal keinen Anzug tragen? Das berührt ja direkt Grundfragen der Liberalität ;-)

 

17. Januar 2006
Endlich wieder zahlreiche Termine: Gerichtsverhandlungen am Morgen, Abends die Stockschützen un Nörting und am nächsten Tag eine Präsentation in einer Schule. 

 

18. Januar 2006
Die Angler haben mich persönlich zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Fische finde ich auch persönlich interessant. Allerdings ist mir das doch zu langwierig. Ich freu mich schon auf meinen nächsten Urlaub zu Hause in Thailand. Von unserem Fischweiher ist nur bestes zu berichten.

 

20. Januar 2006
Weihenstepan: Mensa Party.

 

21. Januar 2006
Ein echter Chaostag: Früh Morgen Jahreshauptversammlung der Krieger in Kranzberg, dann meine Frau an den Flughafen zur Arbeut gefahren. Am Abend Schwarzweiß Ball in Eching und Schützenball in Dietersheim. Dann meine Frau von der Arbeit abgeholt und noch zu Bar & Friends nach Erding gefahren.  

 

24. Januar 2006
Vortrag in Allershausen über die Pfarreien während der Zeit des dritten Reiches. Fast alle Quellen auf die sich der Referent bezieht, stammen aber aus der Zeit nach dem Weltkrieg. Klar, dass dann niemand dabei war. Schade das hätte echt interessant sein können.

 

25. Januar 2006
Geburtstag: Ich muss aber arbeiten.  Als Runner bei einem Auftritt der Shaolin-Mönche bekommt man aber höchst interessante Einblicke ins Showgeschäft.. 

 

26. Januar 2006
Nochmals Besprechung bezüglich des Wahlkampfes. Eigentlich nichts wesentlich neues.

 

27. Januar 2006
Reportage zum Thema Jugendzeitungen.

 

28. Januar 2006
Partyreportage im Erdinger Juz

 

29. Januar 2006
Flyers zur Ob-Wahl ist endlich fertig. Ingo macht die Feinarbeit

 

31. Januar 2006
Veranstaltung mit Dr. Rainer Stinner zum Thema, was macht ein Bundestagsabgeordneter. Toller Erfolg: Knapp 50 Leute sind gekommen.

"Was macht eigentlich ein Bundestagsabgeordneter?" - Mit der
Beantwortung dieser Frage hatte der FDP-Kreisverband Freising eine
richtiggehende Marktlücke gefunden. Annähernd 50 Zuhörer, davon der
überwiegende Teil parteiungebunden, wollte sich über den Arbeitsalltag des
Bundestagsabgeordneten Dr. Rainer Stinner näher informieren.
Brennendste Frage dabei: "Warum ist der Plenarsaal immer so leer, wenn
wichtige oder auch weniger wichtige Gesetzesvorhaben dort auf den Weg
gebracht werden." Antwort: Die eigentliche Arbeit findet an ganz anderer
Stelle statt. So wird erst in den Arbeitskreisen der einzelnen Fraktionen,
Stellungnahmen erarbeitet und auch die Vorhaben der anderen Fraktionen unter
die Lupe genommen. Ist irgendetwas strittig, dann wird darüber noch einmal
in der ganzen Fraktion besprochen. Dr. Rainer Stinner erklärte warum.
Während er Mitglied im Verteidigungsausschuss ist und sich speziell um die
Thematik Balkan kümmert, ist es für ihn einfach unmöglich gleichzeitig
beispielsweise alle Entwicklungen im Bereich Sozialgesetzgebung zu
verfolgen. Da bliebe ihm nichts anderes übrig, als einfach den
Fraktions-Kollegen zu vertrauen.
Wenn der Bundestag also leer ist, ist der Abgeordnete keineswegs unaktiv.
Schließlich müssen auch außerhalb des Parlamentes etliche Termine
wahrgemnommen werden. Dr. Rainer Stinner ließ eine Zeittafel mit all seinen
Terminen für eine Kalenderwoche herumgehen. Und darauf fanden sich neben den
Fraktions-, Ausschuss und Plenarsitzungen eben auch zahlreiche
Besichtigungstermine, Empfänge, Pressegespräche und vieles mehr. Auch das
ist wichtig. Wer im Verteidigungsausschuss mitarbeitet, müsse beispielsweise
eben auch eine Ahnung haben, mit welchen Problemen ein Rüstungskonzern zu
kämpfen habe.
Natürlich flossen auch zahlreiche politische Themen in den Exkurs zum Leben
eines Bundestagsabgeordneten mit ein. Klar, dass da Mittelstandsförderung
und Bürgerrechte eine große Palette einnahmen. Mit Herzblut widmete sich Dr.
Rainer Stinner auch Fragen wie der Familien- oder Bildungspolitik. Hier, so
der Referent, habe die FDP bereits große Kompetenzen, müsse sie aber noch
verstärkt vermitteln.

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