Tagebuch Juni

Alte Tagebücher

1. Juni
Gerichtstermine: Es geht um ein räuberisches Trio. Zum Schluss ist die Beweislage jedoch so dünn, dass der Verteidiger dem Staatsanwalt die Leviten ließt: "Eshätte überhaupt keine Anklage geben dürfen.
Abends: Interview mit einem Relegions- und Deutschlehrer zum Thema: Fußballgötter
2. Juni
Reportage über einen Hobbykünstler. Dass heißt Helmut Lehermeier ist eigentlich mehr Steinesuchender. Und was er findet ist wirklich faszinierend. Sogar Smaragde hat er schon in den Alpen ausgegraben. Das meiste was er sammelt bleibt so wie es die Natur geschaffen hat, nur weniges wird zu Schmuck verarbeitet.
4. Juni
Interview: Praktikum in Shanghai. Die Geschichte nimmt langsam Gestalt an.
6. Juni
Gerichtsverhandlung: EIn Handydieb. Das pikante: Eigentlich hätte er sich für einen neuen Job bewerben sollen. Als er dann das Handy sah, bevorzugte er eher das mühelose einkommen und steckte das Funktelefon in die Tasche
Abends: Nach dem Stammtisch zum Freizeitpark haben wir einer Stellungnahme erarbeitet:

Der FDP Orsverband spricht sich für einen Sport- und Freizeitpark in Moosburg aus. Damit sollen unterschiedlichste Sportstätten auf einem großen Gelände zusammengefasst werden. Als mögliche Standorte bieten sich sowohl das Gewerbegebiet Degernpoint als auch die Bonau an. Dabei sind Fragestellungen der Verkehrsanbindung, des Platzbedarfes, des Lärmschutzes aber auch Problemstellungen, die sich aus der möglichen Tangierung von Trinkwasserschutzgebieten ergeben im Rahmen einer Standortanalyse zu klären. Ein Sport- und Freizeitpark bietet die möglichkeit, dass bestimmte Elemente wie Parkplätze oder eine Gaststätte dann von verschiedenen vereinen gemeinsam genutzt werden können. Auch bei der Energienutzung können Synergieeffekte erzielt werden. Trotz dieser wirtschaftlich positiver Effekte erlaubt die derzeitige finanzielle Situation der Stadt Moosburg keineswegs einen derartigen Sport- und Freizeitpark quasi aus dem Boden zu stampfen. Der Freizeipark ist daher modular aufzubauen. Das heißt je nach Bedarf und den finanziellen Möglichkeiten sind die einzelnen Sportstätten dort nacheinander anzusiedeln. Als vordringlicher Bedarf wird eine Eissporthalle angesehen. Eine Sanierung des bestehenden Eisplatzes erscheint hingegen unsinnig. Mit einer Eissporthalle ist auf lange Sicht ein wesentlich wirtschaftlicher Betrieb möglich. Der Energiebedarf liegt unter dem eines offenen Eisplatzes. Ein Eissportstadion lässt sich zudem ebenfalls in Sommer beispielsweise als Rollerblade- oder Veranstaltungsfhalle nutzen. Eine im Bereich des Landkreises einmalige Eissporthalle stärkt die Stellung Moosburgs als Mittelzentrum.
7. Juni
Die Unternehmensberatung hat die ersten Reportagen bekommen. Ich hoffe die ganze Mühe zahlt sich irgendwann auch mal aus.
8. Juni
Die Liste der Freisinger Gewerbegebiete für die Wirtschaftsbeilage ist komplett.
9. Juni
Reportage über das SIMAP-Projekt. Damit kann jeder Forscher sein. Ähnlich wie beim Seti-Projekt wo man die Rechenleistung des eigenen Computers zur Verfügung stellt, um nach Ausserirdischen zu suchen, kann man hier die Rechenleistung für wissenschaftliche Zwecke verwenden: Berechnung von Pulsaren, Proteinstrukturen, oder den Klimawandel. Weiteres unter http://boinc.berkeley.edu/
Abends WM-Party-Eröffnungsspiel. Ich hab irgendwie ein gutes Gefühl trotz miserabler Abwehr. Wir sind eben eine Tuniermannschaft. Minimalziel: Weiter kommen als die Holländer. Aber eigentlich mag ich die Holländer.
10. Juni
Besuch im Zoo mit Aurelia. Da Bruno oder JJ1 (Ein aus Österreich eingewanderter Bär) gerade durch Bayern trollt, ist auch das Bärengehege stark umlagert. Ich kann es natürlich nicht lassen, ein paar Fotos zu schießen. Im Sommerloch könnre man dann ja den Bär im Ampertal sichten. Spaß beiseite. Ich find es toll, dass ein Bär wieder in Bayern lebt. Aber er wird wohl zum Problembär. In Rumänien leben Menschen und Bären ja auch manschmal aber eher schlecht als recht zusammen. Bären sind schlau. Man müsste das Tier nur mit Gummigeschosssen vergrämen, wenn es sich einer menschlichen Siedlung nähert. Ideal wäre ein Peilsender. Aber in der bayrischen Staatsregierung ist das Jagdfieber wohl schon ausgebrochen.
11. Juni
In Allershausen läuft ein thailändisches Fernsehteam ein, um über die WM zu berichten. Einige Thaius werden Interviewt und auch meine Meinung zum Fußball ist gefragt. Es gibt auch noch ein paar Tipps von mir und ich krige das Abzeichen des Thailändischen Fußballverbandes. Nächstes Jahr sind die Asiameisterschaft in Thailand. Mal schauen, ob ich zum Gegenbesuch komme.
12. Juni
Versammlung der katholischen Frauengemeinschaft Kranzberg. Eine neue Standarte soll gefertigt werden und zwar mit Maria als Zirde.Aber welche Maria ist die Frage. Dem einem ist das Gesicht zu lange. Und irgendeine Frevlerin meint, dass das Kind so aussieh, als sei es gar nicht von der Mutter. Gut dass der Pfarrer Bescheid weiß: "Dann kommt es eben mehr nach dem Vater."
13. Juni
Interview mit Franz Trojan, ex-Schlagzeuger der Spider Murphy Gang. Am witzigsten sind seine Anmerkungen zur Tour durch die damals noch bestehende DDR:
Von allen Tournes erinnert sich Franz Trojan vor allem an die DDR-Tour. Ermöglicht wurde der Tripp hinter den eisernen Vorhang damals durch einige Verbindungen über Franz Josef Strauß. Während der ganzen Tour stand natürlich die Band unter Stasi-Bewachung. Es gab eine Liste verbotener Songs, an die sich die Spider Murphy Gang natürlich nicht gehalten hat. Vor allem der Song "I Wander aus" wurde zur Hymne. In Chemnitz saßen 3000 Leute in der Halle und 70000 warteten davor. Damals wurde spontan ein Teil der Technik draußen aufgebaut. In den Hotels bewachte die Stasi den Aufzug, damit ja keine Mädchen sich in die Schlafzimmer der Musiker schlichen - nicht immer mit Erfolg. Dafür versuchten sie selber ihre Mitarbeiterinnen dort zu platzieren - ohne Erfolg.
14. Juni
Und wieder eine Gerichtsverhandlung: Doro und Jürgen haben sich getrennt. Dummerweise hatte man aber schon einen Türkei Urlaub gebucht. Jürgen wollte trotzdem flliegen, aber mit der Nachfolgerin. Doro wollte nicht zahlen. Das klärungssgespräch endet mit verschütteten Cocktails, einer Ohrfeige und einer Gerichtsverhandlung. Jürgen muss 200 Euro zahlken. gegen Doro wird noch ermitelt. Vielleicht reicht bei Rückgabe der Reise ja das Geld für den Gerichtsspass.
16. Juni
Die WM-lässt einen einfach nicht mehr los: WM-Party in der Plantage.
17. Juni
Diesmal geht es zu einer Party nach St. Wolfgang. Am Abend nochmal zur Plantage in Freising. Auch diese WM Begegnung wird gefeiert.
19. Juni
Produktion der Partyseite.
20. Juni
"Ratschlagen, Ich habe Rad geschlagen, oder heißt es doch beratgeschlagen oder gar breitgeschlagen?" - Das Camarett kämpft tapfer gegen ein WM-Spiel. Tatsächlich sind viele Plätze verkauft. In der Pause kann man sich ja immer noch nach dem Spielstand erkundigen.
21. Juni
SPD-Treffen. Thema ist Energie. Man bemüht sich vor dem Anpfiff des Fußballspieles fertig zu sein.
22. Juni
Kreisvorstandssitzung in Freising
23. Juni
Start in den Abend in Eching: Konzertgitarre. Gerret Lebuhn beherrschte sein Instrument mit unglaublichen Präzission. Fantastisch was der Mann mit seiner Gitarre kann. Normalerweise kennt man das Instrument ja eher als Begleitung. Aber ob Klassik oder südamerikanische Musik Gerret Lebhuhn versteht es wirklich alles aus seinem Instrument herauszuholen.
25. Juni
Und gleich das nächste Konzert: In der Johanniskirche in Freising. Damit verbunden ist eine Ausstellung der Künstlerin Maria Kies.
26. Juni
Zu den Modellfliegern nach Neufahrn. Irgendwann wenn ich viel, viel Zeit habe möchte ich einen ferngesteuerten Zeppelin bauen. Das Konzept leichter als Luft ist einfach faszinierend.
27. Juni
Der Rufbus stellt sich in Neufahrn vor. In meinen Augen ein wirklich sinnvolles Projekt. Schön wenn sich noch mehr Sponsoren finden würden.
28. Juni
Mein Interview zum Thema Religion und Fußballgötter soll in einem Infobrief für Religionslehrer abgedruckt werden. Klar gibt es das Einverständnis von mir. Dafür ist das WM-Fieber auchg unter den Thais ausgebrochen. Und dass obwohl die gar nicht bei der WM mit dabei sind. Es geht zu einem Großmarkt in Landshut. Zahllose "Fans" schlagen sich fast um Billig-Trikots. England? Portugal? Egal. Nur die Holland-Mützen will keiner haben. Ich kaufe dann aber doch eine. Irgendwie mag ich die Holländer.
29. Juni
Kreisjahreshauptversammlung der FDP in Freising. Ich werde als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Zum nächsten Parteitag sollen einige Anträge erarbeitet werden.
30. Juni
Wieder einmal geht es nachg Gammelsdorf: Die nächste Papstgeschichte wartet.
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