| Tagebuch März | |
| 1. März 2005 | |
| Veranstaltung der Friedrich Naumann-Stiftung: "Steuerpolitik in Estland". Sehr schön: Es geht in der Tat mit weniger Steuern. Weniger Steuern = Mehr Wirtschaftswachstum. | |
| 3. März 2005 | |
| Reportage über die Pfadfinder Moosburg. Das ist vielleicht auch etwas für meine Tochter in fünf Jahren. Ich habe früher auch gerne in der Jurte übernachtet. Allerdings bei den Live-Rollenspielern. Das würde ich auch gerne wieder mal machen. | |
| 4. März 2005 | |
| Das M3 in Erding hat aufgemacht. Termin für Munich-online. Der ganze Skihaserl-hütten Zauber in den Discos hat mit nie gefallen. Die nüchterne Sachlichkeit gefällt mir aber noch weniger. Das hat den Charm einer Abflughalle. | |
| 6. März 2005 | |
| Nach der Moosburger Zeitung ist auch eine Buchbesprechung im Freisinger Forum erschienen. Ich bin zufrieden. | |
| 8. März 2005 | |
| Der FDP-Stammtisch in Mauern ist ausgefallen. Ich musste zu den Handwerksjunioren. Großes Jammern über die politische Lage. Die Bereitschaft etwas zu machen oder sich zu engagieren geht aber bei den Junghandwerkern gegen Null. Irgendwie auch selber schuld. Wenn es den Arbeitslosen schlecht geht, gehen sie zu Zehntausende auf die Straße. Wenn es Handwerkern schlecht geht, arbeiten sie härter. Aber irgendwann ist halt Ende der Fahnenstange. | |
| 9. März 2005 | |
| Die Altstadtförder trafen sich. Es ging um die Idee eines Citymanagers. In Pfarrkirchen scheint diese Idee Erfolg zu haben. Tatsächlich dürfte es aber weniger an dem Amt liegen, sondern daran, dass einfach der Amtsinhaber mit vollem Engagement dahintersteckt. Klar er wird dafür bezahlt. Aber er macht wohl mehr als er dafür Geld bekommt. | |
| 10. März 2005 | |
| Vortrag in der AOK-.Freising. Hyperaktive Kinder. Bei mir hat man ja auch die Diagnose gestellt. Allerdings habe ich sie damals für Unsinn gehalten, und tue das zum Teil auch heute noch. Klar war ich ein höchst unruhiges Kind, ich hätte es aber einfach eher aktiv genannt. Meine Tochter ist genau wie ich. Ich sehe es nicht als Erkrankung. Es ist mehr wie eine Gabe. | |
| 11. März 2005 | |
| Strategieseminar der FDP in Allershausen. Der Eingangsvortrag war ja eher eine Zusammenfügung gängiger Schlagworte. Der eigentliche Inhalt - strategisches Planen - hingegen ein voller Erfolg | |
| 12. März 2005 | |
| Das Strategieseminar gefällt mir immer besser. Wir hebn ein Zielideal für den Kreisverband entwickelt. Ich mag Seminare, bei denen etwas greifbares herauskommt. Anschließend Koordinierungstreffen der Kreisverbände Pfaffenhofen, Freising, Erding, Ebersberg. Trotz Schneechaos waren fast alle da. Wir wollen enger zusammenarbeiten. Gemeinsam Veranstaltungen organisieren und parteiinterne Ressourcen besser nutzen. | |
| 14. März 2005 | |
| Konzert im Asamsaaal organisiert von den
Schützen. Motto: Wien bleibt Wien. War ausgesprochen gut.
„Wien bleibt Wien“ unter diesem Motto hatte der Schützengau Freising zum Benefizkonzert in den Asamsaal eingeladen. Das Blasorchester des Bayrischen Sportschützenbundes die Marktkapelle Au/Hallertau lud zu einer musikalischen Reise nicht nur in die österreichische Landeshauptstadt ein. Der Erlös geht zugunsten der Aktion Sternstunde. Ein
besonderes Erlebnis vor allem für Besucher, die nicht zu den regelmäßigen
Konzertgängern gehören, aber auch für den passionierten
Musikliebhaber war es durchaus angenehm, dass sich nicht nur Stück an
Stück reihte. Stattdessen führten mit Afra Schranner und Michael
Eberwein ebenso sachkundig wie charmant durch den Abend. So lieferten
die Moderatoren durchaus interessante Faktoren zu Stück, Komponisten
und Musikgeschichte. Wer hätte schon geahnt, dass der Walzer einst
nicht als hoffähig galt und in Bayern sogar durch den Klerus verboten
wurde“. Vor allem der Konkurrenzkampf zwischen Vater und Sohn Johann
Strauß – teilweise durchaus richtig eifersüchtig - trafen auf hellhörige
Ohren. Getopt wurde das lediglich noch von den mannigfaltigen
Liebesbeziehungen der beiden Komponisten. Die Konzertreihe hätte genauso gut unter dem Motto „Wien bleibt die Familie Strauß“ stehen können. Denn nach dem obligatorischen „Wien bleibt Wien“ von Johann Schrammel bestimmte die Familie Strauß über die Hälfte des Konzerts. Die Marktkapelle unter Leitung von Helmut Schranner zeigte sich bei den locker leichten Stücken gewohnt sicher, ja spielte geradezu zur Höchstform an. Lediglich als Hermann Linseisen zum Dirigentenstab griff und dass doch eher schwierigeren „Also sprach Zarathustra“ (Richard Strauß) einige Schwächen. Doch bereits beim Cachucha Galopp kehrte das Orchester wieder zur alten Stärke zurück. Vor
allem als Wien gegen den Rest der Welt getauscht wurde, man sprang mit
„Selections from Caravans“ (Mike Batt), „A tribiute to Lionel“
(André Waignein)
und „Pomp and Circumstance“ (Sir Edward Elger) quer über den
Kontinent. Ganz besonders konnte Thomas Linseisen am Vibraphon
brillieren. Begeistert
von dem Konzert war auch
die reichlich vertretene Freisinger – und Schützen-Prominenz. Oberbürgermeister
Dieter Thalhammer, Landrat Manfred Pointner, Bundestagsabgeordneter
Franz Obemeier, Brauereichef Dr. Josef Schrädler, Landesschützenkönigin
Karin John, 2. Bezirksschützenmeister Eberhard Schuhmann, 3. Bezirksschützenmeister
Armin Wiedemann und BSSB-Geschäftsführerin Beate Marschall waren in
dem Vollbesetzten Asamsaal, der nach dem offiziell letzten Titel
lautstark Zugabe einforderte. Auch Gauschützenmeister Hans Mock rief
den Musikern zu: „Lasst´s Euch noch mal hören“. Selbige ließen
sich in der Tat nicht lange bitten. Dass dann der Radetzky Marsch nicht
fehlen durfte war selbstverständlich, ebenso wie dass die Veranstaltung
mit der Bayernhymne abgeschlossen wurde. |
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| 16. März 2005 | |
| FDP-Ortsversammlung in der Aktienschänke. Wir haben den Beschluss gefasst einen eigenen OB-Kandidaten für 2006 aufzustellen. Damit ziehen wir wohl mit 99prozentiger Sicherheit mit Günter Pletschacher in den Wahlkampf | |
| 17. März 2005 | |
| Mit Günter Pletschacher beim Fliegen.
Leider war der Wind zu stark. Bei einer Platzrunde sind wir etwas
durchgeschüttelt worden. Trotzdem Fliegen macht
Spass. Jahreshauptversammlung des Freisinger Lands. Geplant ist unter anderem ein Bauernmarkt. Mal schauen ob da irgendeine Unterstützung möglich ist. |
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| 18. März 2005 | |
| Klassikabend im Gasthaus Hörger in Hohenbercha. Das wird wohl ein Kultur-Monat für mich. | |
| 19. März 2005 | |
| Landesparteitag der FDP in München. Nach heftiger Debatte wurde auch die sechsjährige Grundschulzeit beschlossen. Was ich befürchtet habe ist eingetreten. Die Öffentliche Debatte beschränkt sich auf die Frage: Vier oder Sechs Jahre. Die Hauptschwerpunkte sollten jedoch woanders liegen: Mehr Freiheit für die Schule. Besondere Förderung der leistungsstarken und leistungsschwachen Schüler, verpflichtendes kostenloses letztes Kindergartenjahr usw. | |
| 20. März 2005 | |
| Halbzeitparty in der Disco Nightflight. Es war wieder mal die Hölle los. Und am selben Tag mussten die Fotos auch noch in München sein. Also keine Zeit mitzufeiern. | |
| 22. März 2005 | |
| Reportage zum Studieninformationstag an der FH Weihenstephan. Großer Andrang vor den Hörsälen. In der Tegernseer Zeitung ist ein Artikel über mein Buch erschienen. | |
| 23. März 2005 | |
| Verabschiedung von Timo. Er geht zur Redaktion Erding. Weitergefahren nach Tegernsee um meinen Vater und Michi Jöhring zu besuchen. Endlose Debatten um das Buch. Michi will einen Leserbrief schreiben. Mein Vater trägts mit Fassung. | |
| 24. März 2005 | |
| Endlich einmal Zeit zum Spazierengehen. Auch wenn es nur ein kleines Stück des Höhenweges ist. Eigentlich sollte ich im Internet sein. Aber noch viel eigentlicher tut mir die Ruhe mal ganz gut. | |
| 25. März 2005 | |
| Auf der Internetplattform dol2day wurde eine eigene Ini für das Buch und mich eingerichtet. Das heißt die Ini wurde wohl schon früher eingerichtet, doch jetzt wurde eine Umfrage dazu gestellt. | |
| 27. März 2005 | |
| Gleich zwei Partys. In Hofstarring wieder Superstimmung. Doch die Ü30 Party in Thann, hätte auch als Ü50 Party durchgehen können. | |
| 30. März 2005 | |
| Es ist erstaunlich, dass man als Aussteiger immer wieder auf das Thema "Nationalstolz" angesprochen wird. Eigentlich muss ich sagen, dass es bei mir eher Liebe zur Heimat ist. Aber ich kann auch gut mit dem "Stolz" leben. In meinen Augen wird da ohnehin zu viel hinein interpretiert. Wenn man stolz auf sein Land ist, denn heißt das ja auch nicht, dass man andere Länder missachtet. Man missachte ja auch eine anderen Ehepaare, nur weil man stolz ist auf seine eigenen Eltern. Daher ist es auch völlig sinnlos sich darüber Gedanken zu machen, warum man stolz auf Deutschland ist. So was braucht einfach keinen rational nachvollziehbaren Grund. Man ist ja auch nicht nur dann stolz auf seine Eltern, wenn das erfolgreiche Ärzte sind sondern auch wenn sie einfach Fliesenleger sind . | |
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