| Tagebuch Oktober | |
| 1. Oktober | |
| Bearbeiten von Bildern, ein paar Texte schreiben. | |
| 2. Oktober | |
| Der Kindergarten ist geschlossen.Fon muss sich umAurelia kümmern und ich in die Redaktion fahren, um die Nightlive Seite zu machen. | |
| 3. Oktober | |
| Tag der deutschen EInheit. Ich komme aber kaum zum feiern. Ein Text für die Jugendseite muss fertig werden. | |
| 4. Oktober | |
| Wieder einige Gerichtsverhandung.Ein 14-jähriges Mädchen gibt an von ihrem Stiefvater sexuell mußbraucht worden zu sein. Im laufe der Verhandlung stellt sich,das alles aber eher als reines Fantasieprodukt heraus. Letztlich verwickelt sie sich komplett in Widersprüche. Das erschreckende daran: Hätte sie "besser" gelogen, wäre der arme Mann wohl im Gefängnis gelandet. | |
| 5. Oktober | |
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Eigentlich will ich am morgen nur über ein paar Gerichtsverhandlungen berichten. Dann werde ich aber schnell noch nach Weihenstephan geschickt.
Da meine Frau auf die Tochter ihrer Freundin aufpassen soll, ist das Chaos bald perfekt. Als wir Aurelia vom Kindergarten abholen sollen, die nächste
Katastrohe. Aurelia hat ein anderes Mädchen in den Arm gebissen. Und das gibt mächtig Ärger. Ich schaffe es kaum unsere Veranstaltung vorzubereiten.
Wärmenetze und Niedrigenergiehäuser. Die Veranstaltung ist ein großer Erfolg. Fast ein drittel der Teilnehmer ist parteipolitisch nicht gebunden.
Moosburg - "Niedrigenergiehäuser und Wärmenetze - Widerspruch oder Königsweg?" - Diese Frage stellte die FDP-Moosburg. Zur Beantwortung hatte der Ortsverband Energieberater Dipl. Ing. Oliver Berghamer eingeladen. Dessen Antwort war eindeutig: Beide Techniken ergänzen sich hervorragend. Die meisten parteipolitisch ungebundenen Zuhörer hatte zunächst eher die Thematik „Niedrigenergiehäuser“ zu der Veranstaltung gelockt. Die Verbindung mit Wärmenetzen stieß im Laufe der Veranstaltung jedoch auch auf zunehmendes Interesse. Dipl. Ing. Oliver Berghamer ging zunächst auf einige allgemeine Entwicklungen ein. Der Ölpreis ist mittlerweile auf einem so hohen Niveau angekommen, dass eine Heizung mit Holzpellets in vielen Fällen wirtschaftlich ist. Klar, dass es dann keine förderung mehr durch den Staat gibt. Die Subvention durch den Staat macht damit keinen Sinn mehr. Im allgemeinen erhielt die Föderpolitik von dem Referenten eine ganz schlechte Note: „Zu chaotisch, zu unübersichtlich und manches ändert sich innerhalb weniger Tage .“ Sein Tipp bei Neubauten und Sanierungen: „Erstmal die Sache ohne Fördermittel durchkalkulieren und sich dann freuen, wenn es auch noch Zuschüsse gibt“. Für Kommunen dürfte aber auf jeden Fall interessant sein, dass es ab 2007 Zuschüsse für die Sanierung von Schulen und Kindergärten gibt. Und bei Gebäuden über 1000 Quadratmetern muss ohnehin ein Energiekonzept entwickelt werden. Und: Geld vom Staat gibt es auch bei Wärmenetzen. Dabei ist die Idee durchaus schon älter. Bereits vor 40 Jahren wurden schon Siedlungen so entwickelt,dass sie zentral versorgt werden könnten. Die Vorteile sind dabei relativ klar. Statt vieler kleinerer Heizkessel sorgt eine einzige zentrale Anlage für die Wärme,die natürlich dann viel effektiver arbeitet. Vor allem: Nicht alle duschen gleichzeitig. Und das heißt auch,dass die teuren Leistungsspitzen sich gegenseitig ausgleicht. Hier kommt auch das Niedrigenergiehaus wieder ins Spiel. Auch da fällt der Spitzenverbrauche von Anfang an niedriger aus. Am besten geeignet für Wärmenetze ist der Mehrgeschosswohnungsbau, kommt dann noch ein großer kommunaler Verbraucher wie eine Schule dazu, sind die Vorraussetzungen optimal. Allerdings gibt es auch Beispiele,wo sich eine Siedlung aus Einfamilien-und Reihenhäuser wirtschaftlich rechnet. Größtes Problem ist dabei dann auch meist alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. Denn richtig günstig wird es meist nur dann,wenn die Rohrleitungen quer unter den Häusern verlegt werden. Dafür müssen dann aber auch entsprechende Grunddienstbarkeiten eingetragen werden. Verhandelt man nur mit einem Bauträger ist das recht einfach,muss man mehrere Dutzend Hauseigentümer an einen Tisch bringen dann schon schwieriger. Dennoch kann auch die Gemeinde bei neuen Siedlungen einen Beitrag leisten, und die Planung eben so gestalten lassen, dass sie für Wärmenetze geeignet ist. |
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| 6. Oktober | |
| Fon passt wieder auf Johanna auf. Ich sitze vor dem Computer und schreibe, und vergesse fastAurelia vom Kindergarten abzuholen - (peinlich). Dann geht es nach Freising.Fon besicht ihre Freundin im Krankenhaus und ich fahre zur Abnahme des Leistungsabzeichens der Feuerwehr Dietersheim und danach zum Weinfest nach Zorneding. | |
| 7. Oktober | |
| Fahrt auf die Charity Ranch bei Fürholzen.Es handelt sich nicht um einen reinen Gnadenhof, sondern die Pferde dürfen beispielsweise auch geritten werden. Das Konzept ist, dass Mensch und Tier sich im Einklang befinden: Keine Trense, keine Sporen, keine Peitsche. Aurelia ist von den Pferden natürlich begeistert. | |
| 8. Oktober | |
| Arbeiten an einem neuen Intenetauftritt. | |
| 9. Oktober | |
| Hintergrundgespräch der JU. Mittlerweile ist es auch dort angekommen, dass Kinderkrippen benötigt werden. Und eigentlich würde auch ein Streetworker gebraucht, der jedoch an der Finanzierung scheitert. | |
| 9. Oktober | |
| Gerichtsverhandlung: Falsche eidesstattliche Versicherung. DerM ann hat seiner frau fast 100000 Euro geschenkt. Der Verteidiger glaubt jedoch nicht,dassso dass Vermögen in Sicherheit gebracht wurde,sondern sein Mandant einfach nicht ganz bei Trost ist. | |
| 10. Oktober | |
| Wir arbeiten an einer weiteren Pressemitteilung bezüglich der Wärmenetze. | |
| 11. Oktober | |
| Erster Elternabend im Kindergarten | |
| 12. Oktober | |
| Weitere Gerichtsverhandlungen | |
| 13. Oktober | |
| Vortrag des Gartenbauvereins Allershausen. Anschließend Party in Gundihausen und Nandlstadt. | |
| 14. Oktober | |
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Treffen der FDP in Oberschleißheim.Thema Verkehr.
Punkt1: 3.Startbahn - Breite Mehrheit dafür Punkt2: Transrapid - Breite Mehrheit dafür Punkt3: Schließung des Autobahnringes - Schwer umstritten. Eigentlich sollte es aber doch auch selbstverständlich sein, dass es besser ist der Verkehgr geht um die Stadt rumals durch sie hindurch. Abends: Bayerisches Landesrock- und Popfestival in Moosburg Stell Die vor es ist Konzert, und keiner geht hin - Diesen Alptraum erlebten die Veranstalter des Bayerisches Landesrock- und Popfestival. Zum pünktlichen Beginn um 19 Uhr in der Moosburger Stadthalle waren mehr Musiker auf und hinter der Bühne zu zählen als Zuschauer im Saal. Der Trick noch ein wenig zuzuwarten, zahlte sich etwas aus. Allmählich dröpfelten die Gäste in die Halle, doch so richtig voll werden wollte sie eigentlich nie. Schade die Bands waren echt gut |
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| 15. Oktober | |
| Fahrt zur Kirchweih in Peterswahl mit dem Theaterverein Priel. | |
| 16. Oktober | |
| Begrüßung der Erstsemester in Weihenstephan. Dekan Prof.Gerhard Wenzel hätte genauso gut auch Entertainer werden können. | |
| 17. Oktober | |
| Jahreshauptversammlung der Caritas. | |
| 18. Oktober | |
| Gerichtsverhandlungen: Drei mal Körperverletzung. | |
| 19. Oktober | |
| Spendenübergabe für den Kinderschutzbund Moosburg. DasLandesrockfestival war zwar wohl von der Besucherzahl ein Fiasko. Konzertveranstalter Uwe Penner überreicht trotzdem 200 Euro.Noble Geste zumal er sich von den Moosburgern boykotiert fühlt. | |
| 20. Oktober | |
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Am Abend eine Kunstauzsstellung im Zehentstadel.
Manchmal reicht ein leichter Windhauch und die Skulpturen von Harald Riemann bewegen sich. Es scheint fast als wollten sie selbst „Über die Liebe, das Leben und den Tod“ erzählen. Unter diesem Motto präsentierte der Künstler gemeinsam mit Sigried Brand seine Werke. Es sind alte Dinge, die Harald Riemann in Kunst transferiert. Gegenstände, die in ihrem vorherigen Leben einen Zweck erfüllt und jetzt ausgedient haben. Der Künstler sammelt sie und wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, haucht er ihnen Leben ein. Bisweilen ist kaum zu erkennen, allenfalls zu ahnen, welche Funktion die Teile aus denen die Kunstwerke bestehen, frühere einmal erfüllten. Danach noch zu einer Party in Sünzhausen und dann weiter nach Tegernsee. |
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| 21. Oktober | |
| Landesparteitag in Siegsdorf. Das Konzept derDOS (Duale Oberschule) wird angenommen. Am Abend noch Rocknacht in Wartenberg und Partie in Moosburg | |
| 22. Oktober | |
| Verarbeitung der Fotos, weitersenden nach Münchgen etc. | |
| 23. Oktober | |
| Reportage über Flughafenanwohner. Manche haben ihr Haus gebaut obwohl sie ahnten,dass eine 3.Startbahn kommt. Für manche bleibt dann aber doch noch genug Raum,sich zu beschweren,andere sehen, die Sache nicht so drammatisch,zumal man es ja gewußt habe. Feuerwehrversammlung in Thalhausen | |
| 24. Oktober | |
| Vortrag der Friedrich Naumann Stiftung zumThemaKommunalwahl und Kreisversammlung der Grünen. Die Kreisgrünen entdecken beimFreisinger OB ein Doppelspielbezüglich der Startbahngegnerschaft. So was können aber wohlauch nur die Grünen entdecken. | |
| 25. Oktober | |
| Gerichtsverhandlungen,außerdemschreibe ich an einer Reportage über die Aleviten und die PKK | |
| 26. Oktober | |
| Spatenstich für die Sozialstation in Neufahrn. Am Abend treffen der Fotografen in München | |
| 27. Oktober | |
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Zwei Emeritierungen in Weihenstephan. Für Prof.GeorgKarg gibt es ein Symposium. Prof Wolf Schröderhältseine Abschiedsvorlesung.
Der Leghrstuhl Wildbiologie und Wildtiermanagement wird wohl nicht wiederbesetzt. In meinen
Augen ist das ein großer Verlust. Voir allemimBereich desKonfliktmanagement wenn es umInteressen derMenschen unddder Wildtiere ging hat
der Lehrstuhl eine hohe Kompetenz inne. Abends versammlung des Gartenbauvereins Hallbergmoos. |
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| 28. Oktober | |
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Die Reportage PKK und Aleviten erscheint
Neufahrn/Freising - "Versucht die verbotene PKK Einfluß auf die alevitische Gemeinde in Neufahrn zu gewinnen?“ - Diese Frage ist der Hintergrund eines Zivilprozesses, der derzeit vor dem Freisinger Amtsgericht stattfindet. Angeblich habe der Sekretär der Neufahrner Aleviten in einem Moosburger Lokal Sympathie für die terroristische Organisation geäußert. Dies wird von ihm und dem Vereinsvorsitzenden jedoch vehement bestritten. Als Gündüz Hursit jedoch von dieser Sache Wind bekam, wendete er sich umgehend an den Disziplinarausschuss. Es folgte eine prompte Reaktion: Gündüz Hursit wurde aus der Gemeinde ausgeschlossen. Der bekennende Alevit will dies nicht hinnehmen und vor allem seine Gemeinde nicht in die Hände von Extremisten jeglicher Art fallen lassen. Der prompte Rauswurf ist für ihn bereits ein Beweis dafür dass eine kleine Klicke bereits alle Fäden in dem Verein an sich gerissen hat, und jetzt Kritiker mundtot gemacht werden sollen. „Ich bin bereits das 3.Opfer dieser Säuberungswelle“ klagte er vor dem Gericht. Die Aleviten gelten eigentlich als äußerst liberal. Der Koran hat für sie keine Bedeutung und die Scharia wird abgelehnt. Aleviten dürfen in Maßen Alkohol trinken,es gibt keinen Kopftuchzwang und selbst Schweine dürfen gegessen werden. Allerdings sind auch viele Kurden Aleviten. Und die Auseinandersetzungen mit der PKK führten in der Vergangenheit schon mehrfach zu einem Riß in den Gemeinden. Die PKK versuchte in den 80er Jahren damals tatsächlich recht offen über alevitische Vereine Einfluss zu gewinnen. „Heute läuft das alles wesentlich geheimer ab, ist aber dennoch gefährlich“ weiß Gündüz Hursit, der selbst türkischstämmig ist, aber auch Sympathie mit den Kurden hat. Schließlich war das Verhältnis in der Vergangenheit in der Tat höchst problematisch. Seine Hoffnung ist aber, dass im Zuge der Europäischen Gemeinschaft sich die noch bestehenden Differenzen in Wohlgefallen auflösen: „Extremistische Kräfte wie die PKK sind aber überhaupt keine Lösung.“ Richter und Amtsgerichtsdirektor Martin Gleixner muss in den kommenden Prozesstagen nicht nur ermitteln, ob die PKK tatsächlich versucht hat Einfluss zu nehmen oder der Vereinsvorsitzende ein PKK-Sympathisant ist. Der Richter gab auch den Hinweis, dass selbst wenn sich diese Verdachtsmomente nicht erhärten würde und Gündüz Hursit einer Fehlinformation aufgesessen ist, der Rauswurf zu Unrecht erfolgt sei. Lediglich wenn er bewusst wahrheitswidrig und im Zuge eines persönlichen Rachefeldzuges Gerüchte gestreut habe, wäre ein Ausschluss haltbar. |
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| 29. Oktober | |
| Arbeit an einer neuen Homepage sowie an einem Antrag zum Transrapidweiterbau. | |
| 30. Oktober | |
| Das Thema Flughafen wird auch rein beruflich immer interessanter. Pressekontakte für eine Reportage zumThema Arbeitsplätze. | |
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