| Tagebuch September | |
| 1. September 2005 | |
| Plakatieren mit Josef Stimmelmeier | |
| 2. September 2005 | |
| Gespräch mit Uwe Penner (Bayernparty). Am Abend Partyreportage in Keferloh und Freising | |
| 3. September 2005 | |
| Der
Kreisjugendring will Jungwähler motivieren. Ein gutes Anliegen, aber
bringt es wirklich etwas, erst mal das Wahlsystem durchzubesprechen,
inklusive der ürden für kleinere Parteien. Die SZ bekommt wiedereinmal
einen Leserbrief von mir.
Leserbrief zu „Jugendkreistag
will Erstwähler motivieren
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| 4. September 2005 | |
| Zum
Wahlkampfendspurt wollen wir noch mal mit zwei Flugblättern rauskommen:
Deutschland darf keine Bananenrepublik werden Seit
7 Jahren regiert rot-grün. Die
Arbeitslosigkeit ist auf Rekordniveau. Beim
Wirtschaftswachstum tragen wir die rote Laterne. Unternehmer
kehren Deutschland den Rücken. Arbeitsplätze
fallen weg. Die
Staatsverschuldung steigt. Die
Renten sind nicht mehr sicher. Die
fähigsten Forscher gehen ins Ausland. Bei
der Bildung stehen wir ganz hinten. Ihre
Chance das zu ändern: 18.
September Bundestagswahl Zweitstimme FDP
------------ Sehr geehrte Damen und Herren, Als FDP-Ortsvorsitzender wende ich mich mit dem heutigen
Schreiben direkt an Sie. Und als aller erstes möchte ich Ihnen
empfehlen überhaupt an der Wahl teilzunehmen. Bei der Wahl zum Bundestag geht es nicht darum, die
Zusammensetzung irgendeiner abstrusen weit entfernten Quasselbude zu
bestimmen. Bei der Wahl geht es um Dinge, die einen ganz persönlich
betreffen. Wer mitentscheiden will: -
wie viel Geld der Staat einem vom Lohn abzwickt, -
wie lange man Geld vom Staat bekommt, wenn man arbeitslos
ist, -
ob es mittelklassige kostenlose Universitäten gibt oder
erstklassige für die man bezahlen muss. -
wie die Altersvorsorge und das Gesundheitswesen in Zukunft
geregelt wird. -
ob und, und, und der muss sich informieren, was die einzelnen Parteien dazu
sagen, und dann entsprechend sein Kreuzchen machen. Wer darauf verzichtet, lässt zu, dass andere über einen
entscheiden. Natürlich glauben wir, von der FDP daran, dass wir die
besten Konzepte haben. Wir setzen beispielsweise auf eine
wirtschaftsfreundliche Politik setzen. Wir müssen die Unternehmer im
Land halten und nicht ins Ausland vertreiben. Denn nur wenn die
Unternehmen im Land bleiben, dann bleiben auch die Arbeitsplätze hier. Wir setzen auf einen konsequenten Bürokratieabbau. Wir setzen auf mehr Bildung, weil Bildung der wichtigste
Rohstoff ist, den wir haben. Wir setzen auf mehr Forschung, weil wir nur mit neuen,
innovativen Produkten auf den Weltmärkten bestehen können. Wir setzen auf mehr Eigenverantwortung, weil wir unsere Bürger
für mündige Menschen halten. Wir setzen auf mehr privates Engagement bei der
Altersvorsorge, weil schlicht und einfach, dann beim Eintritt in das
Rentenalter mehr rauskommt, als wenn alles über die staatlichen Mühlen
umverteilt wird. Wir empfehlen daher mit Erst- und Zweitstimme diesmal FDP zu
wählen. |
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| 5. September 2005 | |
| Stadtratssitzung
in Moosburg. Thema: Neues Konzept für die Stadthalle. Es gibt eine
Stellungnahme der FDP Moosburg:
Betreff: Attraktivere Stadthalle Sehr geehrte Damen und Herren, Der FDP-Ortsverband Moosburg begrüßt
die Bestrebungen sehr, die Stadthalle nicht mehr an einen festen Pächter
zu vergeben, sondern die Bewirtschaftung durch unterschiedliche
Catering-Firmen zu ermöglichen. Dadurch kann ein breiteres Angebot an
Veranstaltungen ermöglicht werden, insbesondere im Bereich der
Erlebnisgastronomie. Dies sollte jedoch nur ein Schritt
auf dem Weg zu einer professionellen Nutzung der Stadthalle sein. Im
Bereich Vermarktung ist es, anders als im Stadtrat vorgeschlagen, mit
einem Internetauftritt, ein paar Veranstaltungsfotos und der "Mund
zu Mundpropaganda" sicherlich nicht getan. Gerade der Markt für
professionelle Veranstaltungen ist hart umkämpft. Die Stadt Moosburg täte
gut daran, sich für diesen Bereich einen kompetenten Partner zu suchen.
Dabei empfiehlt es sich selbstverständlich Stadthalle und
Mehrzweckhalle gemeinsam zu vermarkten. Auch empfiehlt die FDP nach der
einjährigen Testphase zu prüfen, ob langfristig eine vollständige
Privatisierung den größten Nutzen erbringen könnte. Als völlig unpraktikabel empfindet
die FDP die Vorstellung, dass der Veranstalter eine Catering.Firma
verpflichtet und diese dann gesondert mit der Stadt abrechnen soll. Natürlich
ist es nur recht und billig, wenn die Stadt für die zur Verfügung
gesellte Grundausstattung einen Obolus verlangt. Gerade im
professionellen Bereich ist es wesentlich sinnvoller, wenn die Stadt mit
dem Veranstalter und der Veranstalter wiederum mit der Catering-Firma
abrechnet. Mit freundlichen Grüßen Stefan Jahnel
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| 7. September 2005 | |
| Divers Gerichtsverhandlungen und Flugblattverteilen | |
| 8. September 2005 | |
| Schöffengerichtsprozess: Ein Möchtegerngroßdealer ist um eine Erfahrung reicher. Wer den Drogenhandel vom Arbeitsplatz aus organisietrt, muss damit rechnen, dass der Arbeitgeber die Polizei verständigt. | |
| 9. September 2005 | |
| Schön
zu was sich ein Bundestagskandidat alles äußern muss. Beispielsweise
wollte jemand wissen, was unser Kandidat von der
"Strafsteuer" für Wohnmobile hält. Schön wenn man da auf
die Arbeit der Bundestagsfraktion zurückgreifen kann.
Die FDP-Bundestagsfraktion hat sich
hierzu bereits im April Antrag
( 15/5273
) Stellung bezogen. Ich
kann mich dem nur voll inhaltlich anschließen. Wohnmobile sind mit
einem Geländewagen schlichtweg nicht vergleichbar. Während diese quasi
täglich zum Einsatz kommen und der überhöhte Verbrauch die Umwelt
belastet kommen Wohnmobile nur gelegentlich zum Einsatz. Verbrauch und
Emmisonen sind bei Wohn,mobilen dem Verwendungszweck durchaus
angemessen. Eine "Strafsteuer" für Wohgnmobile ist daher völlig
absurd |
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| 10. September 2005 | |
| Infostand in Moosburg. Ab sofort werden in Moosburg Flugblätter verteilt. | |
| 11. September 2005 | |
| Eröffnung des Hauses der Heimat. | |
| 12. September 2005 | |
| Flugblattverteilen
am Bahnhof. Zu jedem Bananenflugblatt gibt es eine Banane. Die Aktion
kommt ausgesprochen gut an.
Gerichtsverhandlung: Nachbarschaftsstreitigkeiten sind offensichtlich kein deutsches Monopol. Auch Portugiesen können sich nahezu an die Gurgel gehen:
Kranzberg (sj) – „Schlampe, Nutte, blöde Kuh“ mit diesen Worten soll Fernando U. (Namen von der Redaktion geändert) seine Nachbarin Carmen P. bedacht haben - und das nahezu täglich und über Monate hinweg. Deshalb musste er sich der 38jährige aus Kranzberg vor dem Freisinger Amtsgericht verantworten. Das Verfahren wurde schließlich gegen Zahlung von 400 Euro eingestellt. Fernando U. war jedoch anfangs nur bereit die „Blöde Kuh“ einzuräumen und das auch nur unter Vorbehalt: „Wenn Sie zu mir dummer Ochse sagt, dann ist sie eben eine blöde Kuh“. Tatsächlich hat die Nachbarschaftsstreitigkeit jedoch eine viel tieferliegende Vorgeschichte. Carmen P. ist nämlich die beste Freundin von Chrissy U. der Ehefrau von Fernando U. Chrissy U. lebt weiterhin in Portugal, während ihr Ehegatte Fernando U. in Deutschland arbeitet. Fernando U. arbeitet aber nicht nur in Deutschland, sondern hat in Kranzberg auch eine Lebensgefährtin Isolde Z. Bei einem Heimaturlaub von Fernando U. sowie Carmen P. kam die ganze Angelegenheit ans Tageslicht obwohl eigentlich ein Stillschweigen über die „deutsche Zweitfrau“ vereinbart war. Angeblich hat der Sohn von Chrissy P. sich verplappert. Fernando U. vermutet jedoch, dass Chrissy P. selbst die Geschichte seiner portugiesischen Frau erzählt hat. Seitdem befehden sich die beiden Familien mittlerweile auch in Portugal und Fernando U. nutzte jede Gelegenheit seine Nachbarin zu beschimpfen. Als dann jemand das Gerücht in die Welt setzte, dass Isolde P. auch noch als Prostituierte arbeite, eskalierte die Situation weiter. Einmal soll Chrissy P. die Freundin des Angeklagten sogar direkt eine Hure geheißen haben. Folge: Mittlerweile sind auch die Familien von Isolde P. und Chrissy P. zerstritten. Trotzdem hofft Richter Markus Nikol das die Situation allmählich deescaliert und stellte das Verfahren gegen eine Zahlung von 400 Euro ein. Fernando U. hat sich ein neues Zuhause gesucht, und seit dem die beiden Streithähne nicht mehr Tür an Tür wohnen hat sich die Lage ohnehin schon etwas beruhigt.
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| 13. September 2005 | |
| Flugblattaktionen
und Bananenverteilen.
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| 14. September 2005 | |
| Flugblattaktionen und Bananenverteilen. Die letzte Woche vor der Wahl ist immer am stressigsten und bisweilen nervig. Die Partei schuldet mir ein neues Paar Schuhe. | |
| 16. September 2005 | |
| Flugblattaktionen und Bananenverteilen diesmal auf dem Volksfest mit Yassi und Yonne. | |
| 17. September 2005 | |
| Infostand. Wahlkampf macht Spaß, aber ich bin froh das es vorbei ist. | |
| 18. September 2005 | |
| Der
Wahlkampferfolg schlecht hin. Schon um 17.45 Uhr ging das Gerücht um,
dass die FDP 10 Prozent geholt habe. Ich konnte es nicht glauben. Dann
die erste Prognose. Aber keiner auf der ganzen Wahlparty traute den
Meldungen. Erst als die ersten Hochrechnungen kamen, war klar, dass wir
wirklich so gut abgeschnitten haben. Und im Wahlkreis sah es genauso gut
aus. Auch der ersten SMS, dass Ingo 10 Prozent in einem Wahllokal habe,
hielten wir erst für ein Einzelergebnis eben. Tatsächlich bestätigte
sich dieses Ergebnis jedoch.
Ein lustiges Bild als Ingo dem "Wahlgewinner" Franz Obermeier (CSU) gratuliert. Irgendwie wirkt dessen Lächeln etwas gequält, nach dem Motto: Gib mir die geklauten vier Prozent zurück.
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| 19. September 2005 | |
| Wir
haben Ich kann mich noch immer über das Wahlergebnis freuen. Ich habe
auch nicht das Gefühl, dies sei nur durch Leihstimmen erklärbar.
Gerade die Zugewinne in Bayern sprechen eine andere Sprache. Hier ist
die CSU wohl auch ein bisschen für die Arroganz der Macht mit der in
letzter Zeiut gerade in Bayern regiert wurde, abgestraft worden.
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| 20. September 2005 | |
| Fahrt
zu meiner Mutter nach Bühl. Auf dem Hinweg Zwischenstopp in Stuttgart
Fon besucht eine Freundin. Wir bekommen Weintrauben geschenkt, und zwar
richtige Weintrauben - keine Tafeltrauben. Richtige Wintrauben schmecken
einfach wesentlich besser.
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| 21. September 2005 | |
| Wir fahren weiter nach Leverkusen, meine Großmutter besuchen. Sie sieht zum ersten Mal ihre Urenkelin Aurelia und ist natürlich begeistert. Wenn ich über 90 werde, dann möchte ich so fit bleiben wie Ilse. Am Abend waren wir ganz gemütlich in einer Kneipe auf ein Bier. | |
| 22. September 2005 | |
| Rückreise nach Hause. Am Abend ist Kreisvorstandssitzung in Neufahrn. Ein Stau vor Nürnberg verhindert jedoch meine Teilnahme | |
| 23. September 2005 | |
| Party in der Volksfesthalle in Ebersberg. Eine der wenigen gelungenen Veranstaltungen in dem Landkreis. Anschließend Cua-Party in Freising. | |
| 24. September 2005 | |
| Oktoberfestparty in Taufkirchen mit lustigem Kuhmelken. Wers mag. | |
| 26. September 2005 | |
| Stadtratssitzung
Moosburg. Verkehrsübungsplatz im Gewerbegebiet Degernpoint. Ich wäre
ja dafür, wenn der Preis stimmt. Ein Verkehrsübungsplatz hätte ein
Einzugsgebiet bis nüber München und Landshut hinaus. Davon kann
Moosburg nur profitieren.
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| 27. September 2005 | |
| Gerichtstermine:
Ein Pärchen verkauft aus dem Auto heraus Fotokameras. 800 Euro steht
auf der Verpackung. Verlangt werden 100 oder 50 Euro. Wert ist das
Plastikteil aber nicht mal 5 Euro. Auf dem ersten Blick sieht es wie
eine Spiegelreflexkamera aus. Allerdings wer genauer hinschaut müsste
eigentlich erkennen was es fü ein Schrott ist. Klar ist es irgendwie
betrug. Aber auch die Käufer tun mir nicht sonderlich leid. Dummheit
gehört eben bestraft.
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| 28. September 2005 | |
| Die
letzten Plakate werden abgeräumt. Endlich geschafft.
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| 30. September 2005 | |
| Partyberichterstattung.
Konzert im Lindenkeller und Gäste-GoGo-Kontest im Sunrise.
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